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Türbänder nach DIN EN 1935 – Klassifizierung für Rohrrahmen- und Vollblatttüren
Türbänder für Rohrrahmen- und Vollblatttüren werden gemäß der europäischen Norm DIN EN 1935 klassifiziert. Die Norm definiert Anforderungen und Prüfverfahren für einachsige Tür- und Fensterbänder und sorgt für eine einheitliche Bewertung hinsichtlich Belastbarkeit, Sicherheit und Dauerfunktion.
Die Einstufung erfolgt über einen 8-stelligen Klassifizierungsschlüssel. Abhängig von Einsatzbereich, Türgewicht und Beanspruchung werden Türbänder in verschiedene Gebrauchsklassen eingeteilt – von leicht beanspruchten Innentüren bis hin zu stark frequentierten Objekt- und Funktionstüren.
Klassifizierung von Türbändern nach DIN EN 1935
Gebrauchsklasse: Klassen 1–4
Dauerfunktionstüchtigkeit: Klassen 3, 4 oder 7
Türmaße und Türgewicht: Klassen 0–7
Feuerbeständigkeit: Klassen 0–1
Sicherheit: Klasse 1
Korrosionsbeständigkeit: Klassen 0–4
Einbruchhemmung / Schutzfunktion: Klassen 0–1
Bandklasse: Klassen 0–14
Die richtige Auswahl von Türbändern
Für die Auswahl geeigneter Türbänder sind neben der DIN-Klassifizierung insbesondere Türgewicht, Türgröße sowie das auftretende Drehmoment entscheidend. Zusätzlich müssen vorhandene Anbauteile und Türsysteme berücksichtigt werden.
Bitte beachten Sie die Hinweise zur empfohlenen Bandbestückung und zur Anzahl der benötigten Türbänder. Je nach Türhöhe, Türgewicht und Einsatzbereich kann die Verwendung zusätzlicher Komponenten erforderlich sein.
Zusätzliche Komponenten bei hohen Türbelastungen
In Abhängigkeit von Türmaßen und Beanspruchung kann der Einsatz weiterer Türtechnik-Komponenten notwendig sein, beispielsweise:
Schließfolgeregler
Zusätzliche Türbänder zur Lastverteilung
Insbesondere bei Feuer- und Rauchschutztüren sowie stark frequentierten Objektbereichen sollte die Auswahl der Türbänder stets entsprechend der geltenden Normen und Herstellerangaben erfolgen.